Schon kurz nach dem letzten SPD Parteitag war von SPD Generalsekretär Hubertus Heils Vorliebe für Barack Obama und seiner speziellen Art der politischen Kommunikation zu lesen.

Hubertus Heil forderte Beispielsweise den letzten SPD Parteitag dazu auf mit ihm Obamas Parole: “Yes we can!” zu rufen.  Leider hat Hubertus Heil vergessen in welcher Partei, in welchem Land und vorallem vor was für trägen Delegierten er sitzt. Es hat schlussendlich keiner mitgemacht. Auch seine peinlichen Obamaanspielungen auf SPD Pressekonferenzen sind schwer erträglich, dabei hat die SPD grundsätzlich Recht politischen Kommunikation neu zu denken. Neu denken, ist aber nicht, abschreiben, das war noch nie so.

Heil twitter aktuell von der Convention der US Demokraten, wenn es interessiert hier der Link. Hier erfaehrt man u.a., dass Barack Obama ein starke Frau hat, sich von allen moeglichen Parteien VertreterInnen am Convention teilnehmen. Joschka Fischer ist sogar im aussenpolitischen Programm mit eingespannt. Wichtig ist natuerlich, dass Obama, dies bestaetig Heil auf Nachfrage, schwarze Socken trägt, genau wie Heil selbst. Interessant ist, woher Genosse Hubertus das weiss, schliesslich ist Obama noch garnicht in Denver.

Hubertus Heils Obamanachahmungen und totale Vergötterung wirkt peinlich, keine Frage. Der Grundgedanke  Wahlkampfkommunikation neu zu denken ist absolut richtig. So wird und muss  in Deutschland  in Zukunft Internet  eine grössere Rolle spielen. Was die SPD scheinbar nicht versteht, ist, dass kopieren so einfach nicht ist. Man brauch schon einen eigenständigen Winkel, der die politische Sozialisierung vor Ort berücksichtigt

Auch  Kampagnen  über das Internet  hinaus müssen neu gedacht werden, ich arbeite gerade mit politisch Vertrauten an solchen Konzepten, wer Ideen hat, darf sie gerne mailen: rasmus.andresen@gruene-jugend.de